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Gesetzlich vorgeschriebene BürgerInnenbeteiligungsverfahren

Gesetzlich vorgeschriebene BürgerInnenbeteiligungsver- fahren

beinhalten in ihrer Methodik meist klassische Elemente wie Planauslegung, Anhörung, BürgerInnenversammlungen, usw. Diese Methoden weisen aber gleichzeitig eine Reihe von Defiziten auf.

So ist die Information oft nur oberflächlich und eine meist fachspezifische Sprache stößt nur bei gewissen Bevölkerungsgruppen (hochgebildet, hohe berufliche Position, Männer in mittleren Jahrgängen, etc.) auf Resonanz. Weniger stark vertreten sind bei solcherart von Verfahren Frauen, Jugendliche, ältere ArbeitnehmerInnen, ausländische MitbürgerInnen.

Selbst wenn sie persönlich interessiert sind, fehlen vielen BürgerInnen ganz einfach die zeitlichen Möglichkeiten (wie zum Beispiel bei alleinerziehenden Eltern, SchichtarbeiterInnen, etc.), um sich zu beteiligen und sich die nötigen Informationen zu beschaffen. Dazu kommt noch, dass die Entscheidungsprozesse bereits so weit fortgeschritten sind, dass nur geringe Möglichkeiten der Einflussnahme bestehen. Zum Beispiel kommt die Einbeziehung einer sog. Null-Variante (=keine neue Maßnahme) hier nicht vor. 

Formelle BürgerInnenbeteiligung
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